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26.02.2026

Interview mit Kaan Inanoglu (FC 08 Homburg)

Homburgs neuer Torjäger Kaan Inanoglu: "Gibt mir ein gutes Gefühl"

Er scheint da weiterzumachen, wo er in der Regionalliga Südwest aufgehört hatte: In der zurückliegenden Saison hatte Kaan Inanoglu 14 Treffer für die zweite Mannschaft von Eintracht Frankfurt erzielt. Gleich bei seinem Pflichtspiel-Debüt als Leihspieler des FC 08 Homburg steuerte der 20-jährige Angreifer nun einen Doppelpack und zwei Vorlagen zum 4:0-Heimsieg gegen die TSG Balingen Fußball bei. Im Interview der Woche spricht der gebürtige US-Amerikaner über den Weg nach Europa, seinen Einstand beim FCH und das bevorstehende Verfolgerduell beim FC-Astoria Walldorf.

Hallo Kaan! Du hast gleich in Deinem ersten Ligaspiel für den FC 08 Homburg zwei Tore erzielt und zwei weitere Treffer vorbereitet. Hätte es noch besser laufen können?

Kaan Inanoglu: In den ersten Minuten waren wir noch etwas schwer in die Partie gekommen. Das ist beim ersten Meisterschaftsspiel nach einer Winterpause aber nicht ungewöhnlich. Nach der Führung waren wir ruhiger am Ball und konnten uns mit weiteren Toren belohnen. Mich freut es sehr, dass ich dem Team schon im ersten Spiel helfen konnte. Das gibt mir ein gutes Gefühl für die kommenden Aufgaben.

Hatte sich ein so guter Start angedeutet?

Inanoglu: Schon ein wenig. Ich hatte bereits in den Vorbereitungsspielen gegen die zweite Mannschaft von Rapid Wien, den SV Meppen und unseren Ligakonkurrenten Bahlinger SC getroffen. Ich fühle mich seit dem ersten Moment im Verein sehr wohl. Das Team hatte ich am Flughafen kennengelernt, was sicherlich nicht gewöhnlich ist. Ich bin aber sehr glücklich darüber, dass ich schon zu Beginn des Trainingslagers dabei sein konnte.

Du wurdest kurz vor dem Ende der Wechselfrist nach Homburg verliehen. Was hatte Dich von dem Schritt überzeugt?

Inanoglu: Trainer Roland Seitz hat mir in den Gesprächen ein sehr gutes Gefühl gegeben. Mir ist es wichtig, dass ich auf dem Platz gewisse Freiheiten habe. Natürlich ist die disziplinierte Arbeit gegen den Ball ein wichtiger Bestandteil. Im Spiel nach vorne will ich aber meine gute Regionalliga-Bilanz aus der abgelaufenen Saison bestätigen.

Du hast Deine Ausbeute von 14 Treffern in der Regionalliga Südwest eben angedeutet. Was zeichnet dich als Stürmer aus?

Inanoglu: Ich kann mich sehr gut im Strafraum positionieren. Ich habe ein gewisses Gespür dafür, wo die Bälle hinkommen. Daher bin ich in den entsprechenden Situationen häufig schon schussbereit. Ich bin auch ein technisch guter Spieler - egal, ob mit rechts, links oder mit dem Kopf. Ich kann Bälle gut behaupten, biete meinen Mitspielern aber auch Läufe in die Tiefe an.

Wie nah warst Du am Profi-Team von Eintracht Frankfurt dran?

Inanoglu: Ich durfte schon regelmäßig mittrainieren. Dabei habe ich viel gelernt. Vor allem die kleinen Details waren beeindruckend. Der erste Kontakt ist quasi immer technisch sauber. Die Mitspieler bekommen den Ball immer in den starken Fuß gespielt. Unter anderem dadurch ist das Tempo höher. Es ist schade, dass ich noch nicht bei einem Spiel der Profis dabei war. Aber ich konzentriere mich auf die Dinge, die ich beeinflussen kann, um irgendwann in diese Situation zu kommen.

Dein Karriere-Weg ist eher ungewöhnlich. Du wurdest in Dallas geboren. War es schon immer Dein Ziel, nach Europa zu gehen?

Inanoglu: Absolut. Ich habe schon als kleiner Junge davon geträumt, es eines Tages bis in die Champions League zu schaffen. Im März 2021 war ich in das Deutsche Fußball Internat Bad Aibling gewechselt. Da ich als Nicht-EU-Staatsbürger unter 18 Jahren zunächst noch kein Pflichtspiel bestreiten durfte, bin ich nach etwas mehr als einem Jahr zwischenzeitlich wieder in die USA zurückgekehrt. Ex-Profi Sercan Güvenisik, der ein Freund unserer Familie ist, hatte mich dann bei meinem Wechsel zum MSV Duisburg unterstützt und tut dies auch heute noch.

Was war die größte Herausforderung?

Inanoglu: Es war im ersten Moment schon ein wenig ein Kulturschock. Ich war weit weg von meinen Eltern und meiner Schwester, die weiterhin in den USA leben. Dadurch habe ich gelernt, mich um viele Dinge selbst zu kümmern. Mental bin ich durch die Erfahrungen gereift.

Vor zwei Jahren standest Du auch schon in der 3. Liga auf dem Feld. Welche Erinnerungen hast Du daran?

Inanoglu: Es war ein cooles Gefühl, die Erfahrung schon als A-Jugendlicher zu machen. Der MSV Duisburg ist ein großer Verein mit vielen Fans und einem tollen Trainingsgelände. Zum Beispiel in Dresden vor mehr als 30.000 Zuschauern zu spielen, war etwas ganz Besonderes. Ich habe dabei gelernt, mich von der Kulisse nicht beeinflussen zu lassen und mich auf mein Spiel zu konzentrieren.

Für die U 19-Nationalmannschaft der Türkei hast Du sieben Junioren-Länderspiele absolviert. Hast Du die U 21-Auswahl im Blick?

Inanoglu: Auf jeden Fall. Ich hoffe sehr darauf, dass bald eine Einladung kommt. Es war immer wieder eine schöne Zeit, für die U 19 aufzulaufen. Irgendwann will ich auch ein Länderspiel für die A-Nationalmannschaft bestreiten. Das will ich aber Schritt für Schritt angehen. Mein Fokus liegt aktuell darauf, mit dem FC 08 Homburg erfolgreich zu sein.

Nun steht am Sonntag ab 14 Uhr das Verfolgerduell beim FC-Astoria Walldorf an. Worauf wird es ankommen?

Inanoglu: Walldorf ist in der Meisterschaft ebenfalls gut unterwegs. Beide Teams legen viel Wert auf spielerische Mittel. Aber auch dafür werden wir einen konkreten Plan haben. Wichtig wird sein, dass wir diesen konsequent umsetzen, damit wir unseren Weg weitergehen können.

Autor: Dominik Dittmar/MSPW



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