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12.03.2026

Interview mit Julian Schieber (Sportlicher Leiter SG Sonnenhof Großaspach)

Ex-Profi Julian Schieber: "Erwarte ein heißes Kampfspiel"

Auf Julian Schieber, der seit Saisonbeginn als Sportlicher Leiter bei der SG Sonnenhof Großaspach in der Regionalliga Südwest tätig ist, warten anspruchsvolle Wochen. Am Samstag, 14 Uhr, gastiert der ehemalige Drittligist im Rahmen des 24. Spieltages als Tabellenzweiter beim abstiegsbedrohten Traditionsklub Kickers Offenbach, der sich vor wenigen Tagen von Cheftrainer Kristjan Glibo getrennt hatte und jetzt Mark Zimmermann (zuletzt Hallescher FC) als Nachfolger vorstellte.

Ex-Profi Julian Schieber, der nach seiner aktiven Karriere auch schon U19-Trainer und später Co-Trainer bei der SG Sonnenhof in der Oberliga Baden-Württemberg war, zieht nun im Hintergrund die Fäden. Der 167-malige Bundesligaspieler des VfB Stuttgart, des 1. FC Nürnberg, von Borussia Dortmund, Hertha BSC und des FC Augsburg könnte mit dem selbsternannten Dorfklub am Saisonende die Rückkehr in die 3. Liga schaffen. Im Interview der Woche spricht 37-Jährige über das Gastspiel am Bieberer Berg, die Chancen auf den direkten Durchmarsch in die 3. Liga und sein Spieler-Engagement in der Kreisliga B.

Hallo Julian! Am Samstag steht für den Tabellenzweiten SG Sonnenhof Großaspach die Partie beim ehemaligen Bundesligisten Kickers Offenbach an. Wie schätzt Du den Gegner ein?

Julian Schieber: Kickers Offenbach wurde vor der Saison als möglicher Aufstiegsaspirant gehandelt, blieb bislang aber hinter den eigenen Erwartungen zurück. Der Trainerwechsel beim OFC wird beim Gegner wahrscheinlich neue Impulse und Kräfte freisetzen. Darauf müssen wir vorbereitet sein.

Welche Erinnerungen hast Du noch an das turbulente 3:3 im Hinspiel?

Schieber: Es war ein klassisches Spiel, bei dem die Zuschauer am Ende die Gewinner waren. Wir hatten geführt, plötzlich zurückgelegen, dann wieder geführt. Mit der letzten Aktion gelang dem OFC den Ausgleich. Es war ein sehr ereignisreiches Spiel voller Emotionen, auf das man gerne zurückblickt.

Was für ein Duell erwartest Du beim erneuten Aufeinandertreffen?

Schieber: Der OFC ist noch nicht gesichert. Wir dagegen wollen weiter oben dranbleiben, damit die Liga spannend bleibt. Ich erwarte ein heißes Kampfspiel.

Wie bewertest Du den Start ins neue Jahr mit sechs von möglichen neun Punkten?

Schieber: Bei der 0:2-Niederlage beim heimstarken SV Eintracht-Trier sind wir nicht in unsere Abläufe gekommen, haben unter dem Strich verdient verloren. Die Siege gegen den SC Freiburg II und gegen KSV Hessen Kassel waren hart erkämpft.

Die SG Sonnenhof Großaspach liegt mit vier Punkten Rückstand auf Tabellenführer SGV Freiberg Fußball in Lauerstellung. Wie schätzt Du die Chancen auf den Durchmarsch und die Rückkehr in die 3. Liga ein?

Schieber: Der SGV Freiberg Fußball verfügt über eine absolute Topmannschaft. Das Team besitzt enorme individuelle Qualität, kassiert nur wenige Gegentore. Wenn der SGV weiterhin so performt, wird es für uns schwierig, an die Tabellenspitze zu klettern.

Wie könnte es dennoch gelingen?

Schieber: Wenn der SGV Freiburg Fußball eine Schwächephase haben sollte, müssen wir da sein. Unsere Mannschaft hat keinen großen Druck, kann völlig befreit aufspielen.

Die SG Sonnenhof trifft am 1. April im Viertelfinale des Verbandspokals von Württemberg auf den Drittligisten SSV Ulm 1846 Fußball. Wie wichtig wäre eine Teilnahme im DFB-Pokal für den Klub?

Schieber: Wir sind Titelverteidiger, haben zuletzt in der ersten Runde des DFB-Pokals Bayer 04 Leverkusen zugelost bekommen. Von daher wissen die Jungs, wie wichtig der Verbandspokal ist. Wir freuen uns auf die Partie gegen den Titelfavoriten aus Ulm vor einer hoffentlich tollen Kulisse bei uns zuhause unter Flutlicht und werden alles versuchen, um eine Runde weiterzukommen.

Drei Wochen später kommt es in der Liga zum "Gipfeltreffen" mit dem SGV Freiberg Fußball, auf den Ihr auch im Finale des Verbandspokals treffen könntet. Welcher Sieg wäre Dir lieber: In der Meisterschaft oder im Pokalfinale?

Schieber: Ich bin ein schlechter Verlierer. Deswegen möchte ich beide Spiele möglichst gewinnen. (lacht)

Du hast in Großaspach auch schon Erfahrung im Trainerbereich gesammelt. Warum hast Du die Rollen getauscht und ziehst nun als Sportlicher Leiter hinter den Kulissen die Fäden?

Schieber: Ich wollte mich mehr um meine Familie kümmern. Als Trainer hat man einen Fulltime-Job zu erledigen. Für meine Kinder James, der bei der SG Sonnenhof in der U12 spielt, meine zehnjährige Tochter Marie Lou und meinen siebenjährigen Sohn Quinn, die beide ebenfalls in anderen Vereinen Fußball spielen, habe ich mich vom Trainerdasein zurückgezogen.

In Deiner Vita stehen 167 Bundesliga-Partien. 2013 kamst Du sogar im Champions-League-Finale für den BVB zum Einsatz. Wie oft wirst Du darauf angesprochen?

Schieber: Vor allem auf das legendäre 3:2 mit dem BVB in der Champions League gegen den FC Malaga oder das Finale im Londoner Wembleystadion gegen den FC Bayern München werde ich, wenn ich im BVB-Stadion zu Besuch bin, häufig angesprochen. Die ältere Generation erkennt mich noch. (lacht)

Edin Dzeko sorgt mit knapp 40 Jahren noch beim FC Schalke 04 für Furore. Wie sehr juckt es bei Dir noch in den Füßen?

Schieber: Noch ganz gewaltig. (lacht) Ich spiele seit einiger Zeit für die zweite Mannschaft der SG Oppenweiler-Strümpfelbach, sofern es die Zeit zulässt. Der Ort liegt ganz in der Nähe meiner Heimat Backnang. Wir kämpfen mit dem Team in der Kreisliga B um die Meisterschaft. Ich hoffe, dass ich am Saisonende auf Mallorca den Aufstieg feiern kann.

Autor: Peter Haidinger/MSPW



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