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12.03.2026
Vorschau 24. Spieltag
Ligaprimus SGV Freiberg ohne Kapitän Kehl-Gomez in Bahlingen
Am 24. Spieltag in der Regionalliga Südwest ist der Samstag mit acht Begegnungen erneut prall gefüllt. Besonders im Fokus steht dabei das Spiel der Woche zwischen Kickers Offenbach und der SG Sonnenhof Großaspach. Für den OFC ist das Duell mit dem Tabellenzweiten die erste Partie nach der Trennung von Cheftrainer Kristjan Glibo. Dessen Nachfolger Mark Zimmermann gibt sein Debüt.
Ohne seinen gesperrten Kapitän Marco Kehl-Gomez muss der SGV Freiberg Fußball am Samstag (ab 14 Uhr) beim Bahlinger SC antreten. Auf Seiten der Gastgeber gibt Marco Schneider gegen den Tabellenführer seinen Einstand als neuer Cheftrainer. Beim FSV Frankfurt beginnt dagegen mit dem Auswärtsspiel beim SV Eintracht-Trier die "Abschiedstour" von Chefcoach Tim Görner.
Der FC-Astoria Walldorf will ebenfalls am Samstag ab 14 Uhr in der Partie gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz unmittelbar nach der ersten Niederlage des Jahres wieder in die Spur finden. Der TSV Steinbach Haiger hat es im Heimspiel gegen den FC 08 Homburg in der eigenen Hand, in der Tabelle wieder nach oben zu klettern. Der KSV Hessen Kassel tritt gegen den TSV Schott Mainz an.
Der nach der Winterpause noch sieglose SV Sandhausen gastiert bei der abstiegsbedrohten TSG Balingen Fußball, während es die zweite Mannschaft des SC Freiburg mit den Stuttgarter Kickers zu tun bekommt.
Das einzige Duell am Sonntag bestreiten ab 14 Uhr die zweite Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 und der zuletzt formstarke, aber weiterhin abstiegsbedrohte FC Bayern Alzenau.
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TSV Steinbach Haiger - FC 08 Homburg
Der TSV Steinbach Haiger hat es am Samstag (ab 14 Uhr) gegen den FC 08 Homburg in der eigenen Hand, in der Tabelle wieder weiter nach oben zu klettern. Die nach dem 1:4 bei den Stuttgarter Kickers auf Rang acht zurückgefallenen Gastgeber liegen nur einen Zähler und zwei Plätze hinter den Saarländern. "Ich kann der Mannschaf beim Spiel mit dem Ball keinen Vorwurf machen, wir haben es immer wieder probiert", sah Trainer Hüsni Tahiri trotz der Niederlage positive Dinge. "Was mich nervt, sind diese einfachen Fehler, die zum Elfmeter und zu den Gegentoren geführt haben. Gegen Homburg müssen wir ein besseres Gesicht zeigen." Frederic Baum und Miguel Goncalves (beide Gelbsperre) können dabei nicht mithelfen. Mart Ristl ist nach seiner zehnten Gelben Karte dagegen nun wieder einsatzfähig.
Für den FC 08 Homburg gab es seit der Winterpause schon jeden möglichen Spielausgang. Auf das 4:0 gegen die TSG Balingen Fußball und das 0:1 beim FC-Astoria Walldorf folgte zuletzt ein 1:1 gegen Kickers Offenbach. "Wir hätten Sieg verdient gehabt", meinte FCH-Trainer Roland Seitz. "Wir waren die klar bessere Mannschaft. Was man ein wenig kritisieren kann, ist die Tatsache, dass wir die Umschaltmomente in der zweiten Halbzeit schlecht ausgespielt haben. Unter dem Strich haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Es war wieder eine dieser Partien, in denen mehr drin gewesen wäre. Wir haben das Spiel nicht gezogen, daran müssen wir in Zukunft arbeiten." Im ersten Aufeinandertreffen mit Steinbach Haiger (1:1) gab es keinen Sieger.
SC Freiburg II - Stuttgarter Kickers
Die Stuttgarter Kickers können am Samstag (ab 14 Uhr) in der Partie bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburg wieder auf einen prägenden Spieler aus dem Hinspiel setzen. David Braig, der im ersten Duell mit dem Nachwuchs des Bundesligisten (4:0) zwei Treffer und eine Vorlage beigesteuert hatte, ist nach seiner Gelbsperre wieder spielberechtigt. Ohne den Angreifer sprang zuletzt ein 4:1 gegen den TSV Steinbach Haiger heraus. "Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, deren Basis sehr viel Wille, sehr viel Energie und sehr viel Intensität gegen den Ball war", lobte Kickers-Trainer Marco Wildersinn.
Auch bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburg kehrt ein Spieler nach einer Sperre zurück. Weil er sich gegen den SV Sandhausen (2:2) eine Gelb-Rote Karte eingehandelt hatte, musste Mateo Zelic im Auswärtsspiel beim TSV Schott Mainz (3:0) zuschauen. "Die letzten zehn Minuten haben mir nicht gefallen, weil wir trotz Überzahl das eine oder andere zugelassen haben", schränkte Trainer Bernhard Weis nach dem ersten Dreier im neuen Jahr und dem Sprung auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz ein. "Dennoch ein großes Lob an die Jungs, wie sie es gemacht und aufgrund des Chancenverhältnisses auch verdient gewonnen haben", so Weis weiter.
KSV Hessen Kassel - TSV Schott Mainz
Mit dem KSV Hessen Kassel und dem TSV Schott Mainz stehen sich am Samstag (ab 14 Uhr) zwei Teams gegenüber, die nach der Winterpause eine identische Ausbeute aufweisen. Für die Gastgeber klappte es nur zum Auftakt gegen den FC Bayern Alzenau (3:2) mit einem Dreier, während sich die Nordhessen zuletzt in der Fremde gegen die Spitzenteams FSV Frankfurt (2:4) und SG Sonnenhof Großaspach (0:1) keine Zähler für den Klassenverbleib sichern konnten. Mit einem Sieg klappte es dagegen im Hinspiel (2:1).
Auch der TSV Schott Mainz holte den bislang einzigen Sieg zum Start in das Fußballjahr 2026 bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz (2:0). Gegen den FSV Frankfurt (0:5) und den SC Freiburg II (0:3) blieb der Aufsteiger ohne Punkte und eigenen Treffer. "Nach dem 0:1-Rückstand wollten wir mit diesem Ergebnis in die Halbzeitpause gehen, um uns danach noch einmal neu zu sortieren", sagte Trainer Samuel Horozovic zum Auftritt gegen Freiburg. "Der Nackenschlag war jedoch die Rote Karte und der Gegentreffer direkt danach. Das hat unseren Matchplan leider über den Haufen geworfen." Wegen des angesprochenen Platzverweises muss nun Dominik Ahlbach in Kassel zuschauen.
FC-Astoria Walldorf - SG Barockstadt Fulda-Lehnerz
Nach der ersten Niederlage im Jahr 2026 will der FC-Astoria Walldorf am Samstag (ab 14 Uhr) gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz unmittelbar wieder in die Spur finden. Im Spitzenspiel beim Tabellenführer SGV Freiberg Fußball (0:2) gab es für den FC-Astoria nichts zu holen. "Wir können uns nicht viel vorwerfen. Wir haben unser Spiel durchgezogen, aber die letzte Durchschlagskraft hat gefehlt", meinte FCA-Trainer Andreas Schön. "Mit der Art und Weise, wie wir spielen, bin ich zufrieden. So müssen wir weitermachen." Das erste Aufeinandertreffen mit Fulda-Lehnerz (1:1) war der Auftakt zu einer Serie von sieben Begegnungen ohne Niederlage (17 Punkte).
Die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz konnte die Auftaktniederlage nach der Winterpause (0:2 gegen den TSV Schott Mainz) in den zurückliegenden Wochen vergessen machen. Nach dem 2:1 beim Bahlinger SC legte das Team von Trainer Daniyel Cimen zuletzt ein 2:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 II nach. Jahresübergreifend stehen nun sogar schon fünf Siege aus den vergangenen sechs Spielen zu Buche. Dadurch wurde der Abstand zur Gefahrenzone der Liga auf drei Punkte vergrößert. Während Aaron Frey nach seiner fünften Gelben Karte nun eine Pause einlegen muss, kehrt Milan Habermehl von einer Gelbsperre zurück.
SV Eintracht-Trier - FSV Frankfurt
Die Verantwortlichen des SV Eintracht-Trier erwarten für das Heimspiel am Samstag (ab 14 Uhr) gegen den FSV Frankfurt eine Leistungssteigerung des Teams. "Wir hatten uns viel mehr vorgenommen", so der Sportliche Leiter Daniel Hammel zum 0:2 beim abstiegsbedrohten FC Bayern Alzenau. "Für die Leistung müssen wir uns entschuldigen. Die erste Halbzeit war echt unterirdisch, wir haben den Kampf nicht angenommen." Nach seiner abgesessenen Gelbsperre ist Maurice Wrusch, der im Hinspiel (0:2) die Kapitänsbinde getragen hatte, wieder eine Option für Eintracht-Trainer Thomas Klasen.
Die Partie in Trier ist für Tim Görner eines von nur noch elf Ligaspielen als Trainer des FSV Frankfurt. Der 30-Jährige, der seit 2016 im Verein tätig ist und im März 2022 das Team als Cheftrainer übernahm, wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern, um den nächsten Schritt in seiner Trainerlaufbahn zu gehen. "Tim hat außergewöhnliche Arbeit für den FSV Frankfurt geleistet", würdigte FSV-Geschäftsführer Robert Lempka. "Er hat in einer schwierigen Phase früh Verantwortung übernommen und der Mannschaft mit seiner klaren Spielidee eine erkennbare sportliche Identität verliehen. Wir hätten den eingeschlagenen Weg gerne gemeinsam fortgesetzt, respektieren jedoch seinen Wunsch, den nächsten Schritt in seiner Trainerlaufbahn zu gehen und eine neue Herausforderung annehmen zu wollen." Seit Januar 2025 ist er im Besitz der UEFA-Pro-Lizenz, hat damit die höchstmögliche Trainerausbildung erfolgreich absolviert.
Bahlinger SC - SGV Freiberg Fußball
Für Marco Schneider könnte der Einstand als Cheftrainer beim Bahlinger SC kaum anspruchsvoller sein. Am Samstag (ab 14 Uhr) stellt sich mit dem SGV Freiberg Fußball der Tabellenführer beim Schlusslicht vor. Schneider sollte ohnehin im Sommer den Posten des Sportlichen Leiters in Bahlingen übernehmen. Bis dahin ist der ehemalige Spieler nun auch als Coach tätig. "Der BSC ist der einzige Verein, bei dem ein solcher Schritt für mich in Frage gekommen wäre, weil er eine Sonderstellung in der Region besitzt", so der 50-Jährige. Im ersten Spiel nach der Trennung von Stefan Reisinger (1:1 beim SV Sandhausen) war noch Co-Trainer Milorad Pilipovic eingesprungen. Während Samet Yilmaz nach seiner Rotsperre zurückkehrt, fehlt nun Hasan Pepic aufgrund seiner Gelb-Roten Karte.
Das Fehlen von Marco Kehl-Gomez aufgrund seiner zehnten Gelben Karte ist für den Ligaprimus SGV Freiberg Fußball möglicherweise kein gutes Omen. Der 33-jährige Kapitän hatte durch seine erste Gelbsperre sowie eine Rote Karte bislang insgesamt vier Saisonspiele verpasst. Keine dieser Partien (drei Unentschieden) konnte der Tabellenführer für sich entscheiden. An das erste Duell mit dem Bahlinger SC hat das Team von Trainer Kushtrim Lushtaku dagegen gute Erinnerungen. Das 5:0 war bis Ende Februar (6:0 bei der TSG Balingen Fußball) der höchste Erfolg in dieser Spielzeit.
TSG Balingen Fußball - SV Sandhausen
Der SV Sandhausen strebt am Samstag (ab 14 Uhr) bei der TSG Balingen Fußball im vierten Anlauf den ersten Sieg des Jahres 2026 ein. Am zurückliegenden Wochenende konnte der ehemalige Zweitligist gegen den Bahlinger SC (1:1) zwar kurz vor Schluss die zweite Niederlage seit der Winterpause noch abwenden. Cheftrainer Olaf Janßen fand dennoch klare Worte zum Auftritt: "Wir haben zum wiederholten Male unter Beweis gestellt, dass wir keine Spitzenmannschaft sind", so der 59-Jährige. "Fakt ist, dass Bahlingen uns über 90 Minuten kämpferisch überlegen war."
Ganz anders ist dagegen die Gefühlslage bei der TSG Balingen Fußball. Das abstiegsbedrohte Team von Trainer Murat Isik meldete sich beim 3:2 in der Partie beim FSV Frankfurt - neben dem Hinspiel gegen den SV Sandhausen (2:1) einer von fünf Saisonsiegen - trotz eines Zwei-Tore-Rückstands zurück. "Ich freue mich unglaublich für die Jungs", sagte TSG-Trainer Murat Isik. "Wir haben schwierige Wochen hinter uns, auch für den Kopf. Aber wir konnten diese bekannten Muster durchbrechen - und kommen unglaublich zurück. Der Sieg war auch wichtig für das Gefühl." Gegen den SV Sandhausen wird nun Ivo Colic (Gelb-Rote Karte) gesperrt fehlen.
1. FSV Mainz 05 II - FC Bayern Alzenau
Als eine der formstärksten Mannschaften in der Regionalliga Südwest tritt der FC Bayern Alzenau am Sonntag (ab 14 Uhr) bei der zweiten Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 an. Gleich vier seiner insgesamt sechs Saisonsiege konnte der Aufsteiger in den zurückliegenden fünf Partien einfahren. Mit Hamza Boutakhrit muss nun eine Stütze des "Zwischensprints", mit dem Alzenau zumindest die definitiven Abstiegsplätze hinter sich lassen konnte, eine Pause einlegen. Der Innenverteidiger kassierte beim 2:0 gegen den SV Eintracht-Trier die zehnte Gelbe Karte.
In die entgegengesetzte Richtung zeigt dagegen die Formkurve beim 1. FSV Mainz 05 II. Der Tabellenvierte kassierte mit dem 1:2 bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz die dritte Niederlage aus den letzten vier Auftritten. "Es ist sehr ärgerlich, dass wir dieses chancenarme Spiel am Ende 1:2 verlieren, weil wir uns eher selbst geschlagen haben", fiel das Fazit von FSV-Trainer Benjamin Hoffmann ernüchternd aus. In der ersten Saisonhälfte war das 2:1 in Alzenau noch Teil einer Serie von insgesamt 13 Spielen ohne Niederlage.
Text: MSPW
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